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Wed, 07/19/2017 - 13:38

Im Friedenscafé der Weltausstellung Reformation sind alle herzlich Willkommen

Das Friedenscafé der Wittenberger Weltausstellung Reformation liegt oberhalb eines Weihers, auf dem Salzburger Studierende stilisierte Flüchtlingsboote aus Holz ins Wasser gesetzt haben. Halb „abgesoffen“ drastisch gesagt. Ein originaler Kutter vom Flüchtlingsdrama auf dem Mittelmeer steht zudem am Rand des Schwanenteiches. Wie ein Menetekel. Im Café selbst ist die Realität der Geflüchteten Gegenwart. Mehrmals wöchentlich treffen sich hier junge Flüchtlinge, um von Carolin Holtmann Deutsch zu lernen. Die 39-Jährige ist pädagogische Mitarbeiterin im Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Friedensarbeit. Mit ihr sprechen die „Schüler“ so schwierige Worte wie „Oberlippenbart“ oder „Ellbogengesellschaft“ und sie lernen zu sagen: „Mein Deutschkurs beginnt erst nächste Woche.“ Ganz offensichtlich macht es den Syrern Spaß, sich dem Lernen zu stellen.

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Mon, 07/10/2017 - 19:56

Eine Woche im Café #Friedenswege

Samstagnachmittag im Café #Friedenswege. Jetzt ist es ruhig, so kann ich ein paar Eindrücke der letzten Tage festhalten.
 

Die meisten Besucher hatten wir am Mittwoch. Da war ich ständig im Gespräch mit Besuchern. Die nächsten Tage war der Besuch eher mäßig. Dieser Befund gilt für alle Präsentationen und Veranstaltungen der Weltausstellung Reformation. Gestern zu einer Veranstaltung mit Margot Käßmann in einer Halle mit Platz für mehrere Hundert Besucher kamen 25 Personen. Eine war meine Frau. Daher bin ich informiert. Betrieb ist nur auf der Hauptachse zwischen Schloßkirche, Stadtkirche, Lutherhaus und Asisi-Panorama. Richtiges Gedränge besteht dort allerdings auch nicht. Die Ausstellungen sind entspannt anzuschauen. Es gibt keine Warteschlangen an den Kassen.

Peace in the World Exhibition
Fri, 07/07/2017 - 11:49

Building the concept of peace

We understand peace as a consequence of an ideal resolution between the disagreements that people can have. In our interaction with the others we might come up with conflicts because our points of view can usually differ. In that way, our differences may have a variety of outcomes, some of them linked to a peace state and others related to violent disagreements influenced by intolerance which could end in war.

Blogbeitrag zur Veranstaltung
Thu, 06/29/2017 - 14:30

Dialog mit Flüchtlingen im Café #Friedenswege

Am 26.06. luden die Initiatoren des Projekts „Flechten-Flüchten“ der Fachhochschule Salzburg und die Geschäftsstelle r2017 Flüchtlinge aus Afghanistan, Eritrea, Burkina Faso, Iran, internationale Freiwillige aus Kolumbien und Mexiko sowie Wittenberger Bürger ins Café #Friedenswege in der Mauerstrasse ein, um ihre Installation ´Boote auf dem Schwanenteich´ vorzustellen.

Blogbeitrag zur Wochenfrage
Sun, 06/11/2017 - 15:14

Ist Frieden machbar?

Diese Frage stellt sich den Besuchern des Café #Friedenswege bereits am Eingang. Zwei Abstimmungssäulen mit einer Bällekiste dazwischen laden dazu sein, sich eine Meinung zu bilden und zum Ausdruck zu bringen – im Gespräch mit dem Friedenswege-Team oder ganz friedlich für sich bei einem Getränk mit Blick auf den Schwanenteich.

Perspective of an International volunteer
Thu, 06/01/2017 - 14:41

First steps on the peace route

Before starting this journey through the meaning of peace, the first idea that came to my mind was related to the pacifism movement represented on the peace sign designed by Gerald Haltom. Something I realized is that in the begging this was the symbol for Nuclear Disarmament United Kingdom movements in the 50’s and later was adopted by the anti-war campaign in United States.

Friedensbeitrag
Thu, 06/01/2017 - 11:54

Ziviles Engagement fördern, denn zum Frieden können alle etwas beitragen

Das Café Friedenswege eröffnete am 20. Mai seine Plattform für die Öffentlichkeit. Die Festwoche vom 20.-29. Mai 2017 war der Beginn des Reformationssommers in Wittenberg. Das Café ist im Torraum 4 „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ ein Beitrag, um über zivile Ansätze der Friedensarbeit und Konflikttransformation zu berichten, und um mit Gästen darüber ins Gespräch zu kommen.