Frieden geht anders
Wed, 08/23/2017 - 14:00

„Will ich mit bösen Menschen Frieden schließen?“

Grün überragt rot deutlich: „Ja!“ dominiert: „Nein!“

Es scheint am Ende der Woche klar beantwortet zu sein: “Ja, wir wollen Frieden schließen, auch oder gerade mit „bösen Menschen.“ Das ein oder andere Gespräch hat sich an dieser Frage festgemacht.

Ist es eigentlich eine Frage des Wollens oder mehr des Müssens? Was wäre denn die Alternative? Krieg? Gewalt? Separation? Soll es einen Weg zum Frieden geben, so muss dieser so angelegt sein, dass alle Seiten, alle beteiligten Menschen mit in den Blick genommen werden, die vermeintlich „Guten“ wie die „Bösen“.

Wenn ich jetzt auf die angedeuteten Boote der Geflüchteten in dem Teich schaue und an die aktuelle Situation und Politik denke, frage ich mich: „Leitet eigentlich noch der Blick auf „den Anderen“?“ Die „Bösen“ scheinen klar zu sein: Schlepper, Terroristen, Asylbetrügen, …. In Europa sind die Guten! Dies rechtfertigt auch eine zynische Politik, die von der vermeintlich eigenen Sicherheit und dem eigenen Wohlstandsschutz dominiert wird.

Frieden geht anders! Die Stationen um den Schwanenteig erzählen davon: Schutz der Menschenrechte und des Klimas, Gerechtigkeit zwischen Arm und Reich und den Geschlechtern, Sicherheit durch Frieden, …

Zum Abschluss meiner Woche hier in Wittenberg werde ich noch einmal um den Teich gehen und über „Gut und Böse“, Frieden und Sicherheit nachdenken. Hoffentlich führen das Nachdenken und die Gespräche im Café – Friedenswege zum Handeln für die Geflüchteten und die unter Gewalt und Krieg Leidenden.


Lutz Krügener

 

 

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